Spinat als Nachkultur


Spinat eignet sich neben dem Feldsalat ideal als Nachkultur von Starkzehrern. Spinat hat nur einen geringen Nährstoffbedarf und braucht als Nachkultur i.d.R. keine Düngung mehr, da meist ausreichend Nährstoffe im Gartenboden vorhanden sind. Eine zu hohe Stickstoffdüngung kann sogar zu erhöhten Nitratwerten im Spinat führen. Es wird allgemein eine 3 jährige Abbaupause empfohlen. Für die Fruchtfolge hat Spinat den Vorteil, dass die Pflanze mit nur wenigen Kulturen, wie z.B. Rotebeete oder Mangold verwandt ist. Schoss- und mehltaufeste Sorten sind zu bevorzugen, da sie nicht so leicht „auswachsen“ oder erkranken. Die Aussaat ins Freiland, kann je nach Sorte bis September direkt ins Beet erfolgen. Der Reihenabstand sollte etwa 25-30cm, mit eine Saattiefe von 3-4cm betragen. Nach etwa 8 Wochen können die ersten Blätter geerntet werden. Die Erntezeit erstreckt sich je nach Saattermin bis in den November. Manche Spinatsorten vertragen Frost und können sogar den Winter mit etwas Schutz überstehen. Sobald im Frühjahr neue Blätter austreiben, können auch diese noch geerntet werden. Der sehr spät angebaute Spinat wird als Winterspinat bezeichnet.