Rosmarin

Der Rosmarin ist eine wirklich tolle Gewürzpflanze. Rosmarin passt sehr gut zu Fleischgerichten oder beim Grillen zu Kartoffeln. Rosmarin braucht als mediterrane Pflanze absolute Sonne, um sich voll zu entwickeln. Die Pflanzen haben bei einem idealen Standort nicht nur ein hervorragendes Aroma, sondern auch sehr schöne Blüten. Neben den blauen oder lila Sorten gibt es auch rosa und weiß blühende Pflanzen. Diese sind natürlich schwerer im Handel zu erhalten, weil es sich hier mittlerweile eher um Liebhaberpflanzen handelt und blau eine sehr beliebte Farbe ist. Üblicherweise wird bei uns der Rosmarinus officinals im Handel angeboten. Hier gibt es sogar winterharte Sorten, wobei dies mit Vorsicht zu betrachten ist. Nur an sehr geschützten Plätzen mit einem gutem Wasserabzug und Winterschutz ist es gelegentlich möglich, diese Pflanzen mehrjährig im Freiland zu kultivieren. Als winterharte Sorten werden immer wieder ‘Veitshöchsheim‘ und ‘Arp‘ genannt. Als Topfpflanze lässt sich der Rosmarin idealerweise hell und kühl überwintern. Eine Bodenheizung bedeutet oft den Tod der Pflanzen, hier ist es meiner Erfahrung nach besser, die Pflanzen dunkel zu überwintern, auch wenn das Laub leidet – es muss nur kühl genug und frostfrei sein. Rosmarin reagiert im Winterquartier empfindlich auf Nässe sowie Trockenheit, hier ist eine genauere Kontrolle notwendig. Es hilft hier nach alter Gärtnermanier, den Finger in die Erde zu stecken. Ist die Erde noch leicht feucht, genügt dies schon. Einen spannenden Rosmarin habe ich auf einer Gartenausstellung entdeckt – den Pinienbättrigen Rosmarin. Es soll sich hier um Rosmarinus angustifolia handeln. Diese Pflanze hat mich durch ihr besonders intensive Aroma von der ersten Berührung an begeistert. Wenn kein Name auf einem schönen Rosmarinbusch steht, empfiehlt es sich, die Pflanze vorsichtig zu streicheln, wenn das Aroma gut ist, macht man bei der Verwendung als Topfpflanze keinen Fehler.