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		<title>Das wilde Eck im Garten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 08:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Gartengestaltung ist vielfältig, aber es gibt auch Ecken, die immer der Planung entgangen sind. Aus Sicht der Natur ist das auch oft gut so. Hier sammeln sich dann manchmal Gehölzschnittgut oder alte Bretter, die an eine Hütte oder einen Baum gelehnt sind. Vielfach wachsen an den Stellen Brennesseln oder Giersch und das Laub sammelt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><strong> Eine Gartengestaltung ist vielfältig, aber es gibt auch Ecken, die immer der Planung entgangen sind. Aus Sicht der Natur ist das auch oft gut so. Hier sammeln sich dann manchmal Gehölzschnittgut oder alte Bretter, die an eine Hütte oder einen Baum gelehnt sind. Vielfach wachsen an den Stellen Brennesseln oder Giersch und das Laub sammelt sich. Die Große Brennnessel wird von über 30 Schmetterlingsarten über den Sommer als Futterquelle genutzt. Einige Schmetterlinge überwintern in Holzhaufen oder an geschützten Stellen. Auch mancher Igel mag dort dann sein Winterquartier finden. Alles im herbstlichen Garten aufzuräumen muss nicht zwangsweise sein, denn z.B. am Fallobst sind im Winter erfahrungsgemäß immer wieder Amseln und Drosseln zu beobachten. Beim Fallobst ist nur zu beachten, dass hier von Monilia befallene faulige Äpfel aussortiert oder von Baum entfernt werden. In der Laubstreu leben viele Insekten, die für unsere Singvögel oder die Igel als Nahrung dienen. Hier kommt es sicherlich auf das gute Mittelmaß an und wie groß der Garten ist. In den Staudenbeeten wie auch bei den bereits genannten Brennnesseln kann der Rückschnitt gezielt vorgenommen werden. Stauden, wie z.B. die Fette Henne, Herbstastern oder Gräser sehen auch im Winter noch schön aus. Vorteilhaft ist, dass in hohlen Stängeln Insekten überwintern können. Sollte das nicht gewünscht sein, können abgestorbene Stängel auf eine Länge von 30 bis 40 cm abgeschnitten und möglichst luftig an einer geschützten Stelle aufgestapelt werden. Die dort überwinternden Tiere können dann im Frühjahr wieder daraus schlüpfen und landen nicht in der Kompostierung. Eine weitere Möglichkeit, im Garten auf schöne Weise Nischen zu schaffen, können geschichtete Holzstapel sein, die auch als Trennwand oder als Schutz vor kalten Winden fungieren können. Manches Schnittgut kann auch floristisch zu z.B. einem Stern oder Herzen geformt werden und damit im Garten neben der Deko eventuell eine weitere Funktion erfüllen.</strong></p>
<p></p>
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		<title>Grablichter</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/10/10/grablichter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 17:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Grablichter sind neben der Grabbepflanzung, Teil der Grabgestaltung. Rein vom gestalterischen Aspekt erfüllt das Licht auf dem Grab auch eine symbolische Funktion. Neulich ist mir bewusst aufgefallen, dass gerade durch Grabkerzen bzw. Grablichter eine große Menge an Plastikmüll, teils noch mit anhaftenden Wachsresten, entsteht. Auf eine spontane Rückfrage bei einem Drogeriemarkt bekam ich die Info, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><strong> Grablichter sind neben der Grabbepflanzung, Teil der Grabgestaltung. Rein vom gestalterischen Aspekt erfüllt das Licht auf dem Grab auch eine symbolische Funktion. Neulich ist mir bewusst aufgefallen, dass gerade durch Grabkerzen bzw. Grablichter eine große Menge an Plastikmüll, teils noch mit anhaftenden Wachsresten, entsteht. Auf eine spontane Rückfrage bei einem Drogeriemarkt bekam ich die Info, dass es nachfüllbare Grablichter zwar mal gab, diese aber aktuell nicht verfügbar sind. Dies kann sich zwar noch ändern, da bald wieder Allerheiligen vor der Tür steht, allerdings werden auch übers Jahr immer wieder Kerzen am Grab angezündet. Man könnte sich im Sinne des Umweltgedankens die Frage stellen, ob wiederverwendbare Grablichter nicht eine sinnvolle Alternative sind? Noch besser wäre es, auf erdölhaltige Produkte zu verzichten. Das Schöne dabei ist, dass es für den Anwender/in eigentlich keine Einschränkung gibt. Selbst wenn Reste von Wachs im Behältnis zurückbleiben, löst meist warmes Wasser diese, so dass etwaige Rückstände mit einem alten Löffel oder einem Holzstab gut entfernt werden können. Nachdem heuer durch den sehr trockenen Sommer, die Grabbepflanzung oft gegossen werden musste, kann neben der Anpassung der Bepflanzung, auch die Wahl des Grablichtes ein Punkt sein, auf dem Friedhof ökologisches Denken umzusetzen. Die Verwendung von Nachfüllkerzen ist sicher eine Option, Müll zu reduzieren. Hoffentlich ist dann die Verpackung beim Kauf nicht so aufwändig, dass es wieder keinen wesentlichen Unterschied macht, was gekauft wird.</strong></p>
<p></p>
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		<title>Töpfe</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/10/07/toepfe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 17:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Werden Sommerblumen gepflanzt oder auch die Grabbepflanzung erneuert, fallen immer wieder viele Töpfe an. Eventuell wird es zukünftig ökologische Varianten geben, doch auch die Weiterverwendung im eigenen Garten verlängert die Nutzung und reduziert den Einsatz von Rohstoffen. Die kleinen, oft bei Salat anfallenden Multipot(topf)-Platten eignen sich prima zur Aussaat von Tomaten und Paprika (Chili), in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><strong> Werden Sommerblumen gepflanzt oder auch die Grabbepflanzung erneuert, fallen immer wieder viele Töpfe an. Eventuell wird es zukünftig ökologische Varianten geben, doch auch die Weiterverwendung im eigenen Garten verlängert die Nutzung und reduziert den Einsatz von Rohstoffen. Die kleinen, oft bei Salat anfallenden Multipot(topf)-Platten eignen sich prima zur Aussaat von Tomaten und Paprika (Chili), in kleinere Töpfe lassen sich Zucchini, Gurken und Kürbisse aussähen. Auch für die eigene Stecklingsanzucht eignen sich manche Töpfe sehr gut. Voraussetzung für die Weiternutzung ist die Töpfe zu reinigen und auch nach Größen sortiert zu lagern. Leider werden bzw. können die anfallenden und somit gebrauchten Töpfe von den Gärtnereien i.d.R. nicht so leicht wiederverwendet werden. Wenn mit Topfmaschinen gearbeitet wird, funktioniert dies nur gut, wenn sich die Töpfe voneinander lösen und gleichmäßig sind. Dazu kommt, dass eine Reinigung mit der notwendigen Hygiene sicherlich aufwändig ist und wenn eine sehr große Anzahl an unterschiedlichen Töpfen vorhanden ist, dies logistisch schwierig werden kann. Größere Töpfe i.d.R. als Container bezeichnet können hingegen leichter wieder verwendet werden, zumal wenn noch von Hand getopft wird und es ein zumindest teilweise produzierender Betrieb ist. Hier gerne mal nachfragen, wie die Möglichkeiten sind. Anstatt Kunststoff Ton zu verwenden, ist an sich ein guter Gedanke, doch haben Tontöpfe aufgrund der höheren Verdunstung einen höheren Wasserbedarf, haben mehr Gewicht und sind bruchempfindlich. Im privaten Bereich sind Tontöpfe sehr gut einsetzbar und meist schöner, im Handel sind Tontöpfe wesentlich schwieriger handzuhaben. Derzeit wird an ökologischen Varianten gearbeitet, doch scheint es immer noch Probleme im Recycling oder der Haltbarkeit zu geben. Keine einfache Thematik, doch bleibt auf findige Gärtner und Kunden zu hoffen. Zumindest, kann im eigenen Garten, ein Topf mehrfach benutzt werden.</strong></p>
<p></p>
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		<title>Kübelpflanzen einwintern</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/09/30/kuebelpflanzen-einwintern-3</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2022 08:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Woche zeigte mein Thermometer am Auto nur noch 3°C an, was bedeutet, langsam vorsichtig zu werden. Die letzten Jahre hielt das Wetter zwar noch lange, doch etwas Vorsicht ist besser als Nachsicht. Viele Kübelpflanzen kommen zwar mit tiefen Temperaturen zurecht, doch reicht einen Kälte- oder Frostschaden aus. Hanfpalmen, Zwergpalmen, Feigen, Oleander, Lagerströmien, Oliven, Rosmarin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><strong> Diese Woche zeigte mein Thermometer am Auto nur noch 3°C an, was bedeutet, langsam vorsichtig zu werden. Die letzten Jahre hielt das Wetter zwar noch lange, doch etwas Vorsicht ist besser als Nachsicht. Viele Kübelpflanzen kommen zwar mit tiefen Temperaturen zurecht, doch reicht einen Kälte- oder Frostschaden aus. Hanfpalmen, Zwergpalmen, Feigen, Oleander, Lagerströmien, Oliven, Rosmarin oder Myrten vertragen teilweise sogar leichten Frost. Der Standort spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Eine geschützte Stelle, z.B. an einer Wand kann die Kübelpflanzensaison verlängern. Der Vorteil ist, dass hier die Pflanzen eine kürzere Verweildauer im Winterquartier haben. Viele Pflanzen vertragen oder brauchen zur Überwinterung einen kräftigen Rückschnitt. Zurückgeschnittene Pflanzen lassen sich leichter im Winterlager unterbringen und sind aufgrund des Rückschnittes vorerst weniger anfällig für Schädlinge. Einen Rückschnitt vertragen z.B. Fuchsien, Wandelröschen, Hibiskus, Bleiwurz, Engelstrompete oder sogar auch Geranien. Verholzte Pflanzen, die einen starken Rückschnitt vertragen, können in den meisten Fällen sogar dunkel überwintert werden. Für eine dunkle Überwinterung muss das Quartier aber dann auch kühl sein, denn sonst bilden die Pflanzen lange und unstabile Triebe aus. Palmen vertragen keinen Rückschnitt. Immergrüne Pflanzen sollten immer hell und kühl überwintert werden. Meist sind 5-12°C eine geeignete Überwinterungstemperatur. Wenig kälteverträglich sind Bananen, denn schon ab 10°C sind Kälteschäden zu erwarten. Wichtig ist, dass die Kübelpflanzen über den Winter weder zu nass stehen, aber auch nicht austrocknen. Eine regelmäßige Kontrolle auf Schädlingsbefall ist notwendig, denn ein früh erkanntes Problem kann leichter gelöst werden. Nur Mut, denn es ist schade, Pflanzen nur für eine Saison zu kultivieren.</strong></p>
<p></p>
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		<title>Ernte und Lagerung von Kernobst</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/09/16/ernte-und-lagerung-von-kernobst-6</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 07:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Pflückreife von Kernobst (Äpfel und Birnen) zu erkennen, ist nicht immer ganz einfach. Kernobst ist pflückreif, wenn sich zwischen Fruchtstiel und -holz eine Trennschicht gebildet hat. Die Frucht lässt sich dann leicht vom Baum lösen. Weitere Indizien sind, wenn die Kerne braun sind, sich die Fruchtfarbe verändert, die Druckfestigkeit nachlässt oder die Früchte zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><strong> Die Pflückreife von Kernobst (Äpfel und Birnen) zu erkennen, ist nicht immer ganz einfach. Kernobst ist pflückreif, wenn sich zwischen Fruchtstiel und -holz eine Trennschicht gebildet hat. Die Frucht lässt sich dann leicht vom Baum lösen. Weitere Indizien sind, wenn die Kerne braun sind, sich die Fruchtfarbe verändert, die Druckfestigkeit nachlässt oder die Früchte zu duften beginnen. Werden die Früchte zu spät geerntet, kommt es im Lager nach kurzer Lagerungszeit zu Frucht- bzw. Lagerschäden. Generell sollten nur unbeschädigte Früchte eingelagert werden. Beschädigte oder überreife Früchte sowie Fallobst können anderweitig verwertet werden. Bei der Lagerung ist es wichtig, die Früchte kühl und mit einer hohen Luftfeuchte zu lagern. Ein alter Rüben- oder Kartoffelkeller bietet sich hier ideal an. Alternativ kann Obst auch in Keller- oder Lichtschächten gelagert werden. Allerdings ist hier zu beachten, dass der Lagerort vor Frost und Mäusen geschützt sein sollte und der Schacht von außen bzw. das Fenster von innen gut zugänglich ist. Eine andere Möglichkeit ist, das Obst in Gefrierbeuteln zu lagern. Die Früchte müssen sortenrein und trocken eingetütet werden. Verschlossen werden die Beutel erst, wenn die Früchte Raumtemperatur angenommen haben. Nach etwa 2 Wochen werden die verschlossenen Beutel mit 2 Einstichen, je 2-3 kg Obst, perforiert. Eine erfolgreiche Lagerung ist bei Temperaturen von bis zu 8-10°C möglich. Anfallendes Schwitzwasser an der Folieninnenseite muss dabei abgeführt bzw. abgetrocknet werden. Nach dem Auspacken sollte den Früchten etwas Zeit zum Nachreifen gegeben werden. Immer wieder bekomme ich Anfragen, ob es Wiesen gibt, an denen man kostenlos ernten kann. Eventuell lohnt es auch, bei einem Nachbarn zu fragen oder eine kleine Anzeige aufzusetzen, denn es gibt sicher ältere Gartenbesitzer / innen, die der Ernte alleine nicht mehr gewachsen sind. Wird die Ernte geteilt oder zu Saft gepresst, kann jeder profitieren.</strong></p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Obstpressen</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/09/01/obstpressen-6</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 08:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Jahre wieder begleitet uns dieses Thema im Gartenjahr. Die Verwertung zu Saft ist eine elegante, schmackhafte und gesunde Form der Nutzung von Äpfeln, Birnen, Quitten und anderen Früchten. Im Landkreis gibt es mehrere Vereine, die diese Dienstleistung vor Ort anbieten. Alternativ gibt es auch Betriebe, die das Obst zum Kauf annehmen oder für Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><strong>Alle Jahre wieder begleitet uns dieses Thema im Gartenjahr. Die Verwertung zu Saft ist eine elegante, schmackhafte und gesunde Form der Nutzung von Äpfeln, Birnen, Quitten und anderen Früchten. Im Landkreis gibt es mehrere Vereine, die diese Dienstleistung vor Ort anbieten. Alternativ gibt es auch Betriebe, die das Obst zum Kauf annehmen oder für Sie zu Saft pressen. In die Presse darf allerdings nur „gutes“ Obst. Das Obst muss sauber und frei von Fremdkörpern wie Laub und Erdreich sein. Die Äpfel sollen reif, aber nicht überreif, gewaschen und frei von Faulstellen angeliefert werden. Saft mit „fauligen“ Äpfeln hat einen Fehlgeschmack und mindert die Qualität. Daher ist es ideal, das Obst erst kurz vor der Anlieferung einzusammeln oder zu pflücken. Aus 100 kg Äpfel können maximal 65 bis 70 Liter Saft gewonnen werden. In vielen Fällen ergibt die Kombination von verschiedenen Apfel- oder Obstsorten bessere Ergebnisse. Allerdings können auch sortenreine Säfte geschmacklich sehr gut sein. Hier hilft nur eines: Probieren. Wenn der Saft „fertig“ ist, kann dieser als weitere Verwertungsform noch zu Most oder Wein vergoren werden. Bitte achten Sie bei der Ernte auf Ihre eigene Sicherheit. Verwenden Sie nur intakte Leitern und sorgen Sie für einen sicheren Stand. Obstpflücken mit längeren Stangen oder Teleskopstielen macht die Ernte einfacher. Übrigens &#8211; die Ernte zu zweit ist sicherer und fällt leichter.</strong></p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fruchtweine</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/08/26/fruchtweine</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine weitere Methode, die Ernte flüssig haltbar zu machen, ist die Säfte zu vergären. Hierzu wird in der minimalsten Ausrüstung der Saft und ein Gärgefäß mit Gäraufsatz benötigt. Theoretisch vergären unbehandelte Säfte auch von alleine, da auf den Früchten Hefen vorhanden sind. Nachteilig kann dabei sein, dass durch Verunreinigungen das Vergorene kippt und zu Essig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><strong> Eine weitere Methode, die Ernte flüssig haltbar zu machen, ist die Säfte zu vergären. Hierzu wird in der minimalsten Ausrüstung der Saft und ein Gärgefäß mit Gäraufsatz benötigt. Theoretisch vergären unbehandelte Säfte auch von alleine, da auf den Früchten Hefen vorhanden sind. Nachteilig kann dabei sein, dass durch Verunreinigungen das Vergorene kippt und zu Essig wird. Auch das wäre eine Verwertungsmöglichkeit. Zur Vergärung kann ein erhitzter oder unbehandelter Saft verwendet werden, was sich später auch im Geschmack auswirken kann. Erhitzt hat den Vorteil, einen pasteurisierten Saft zu haben und dass unerwünschte Helfer ziemlich sicher ausgeschlossen sind. Unbehandelte Säfte werden manchmal geschwefelt, es gibt auch Puristen, die die Natur walten lassen. Ist der Zuckergehalt des Saftes zu niedrig, d.h. die Früchte zu sauer erfolgt ein Aufzuckern. Zu guter Letzt wird dem Saft noch Reinzuchthefe zugegeben, damit entsteht eine sichere Gärung. Ist die Hauptgärung abgeschlossen, wird der entstandene Fruchtwein von der am Boden liegenden Hefe mit Hilfe eines Schlauches oder einem Ablaufhahn abgezogen und in ein frisches Behältnis zur Reife gefüllt. Achtung, immer nur fertig vergorene Weine in Flaschen abfüllen. Ist der Wein noch nicht durchgegoren, entsteht durch die noch im Gange befindliche Gärung Druck und die Flaschen können bersten. Sauberkeit ist bei der Herstellung das höchste Gebot. Wer Freude an Fruchtweinen hat oder experimentierfreudig ist, findet hier tolle Bücher und auch das Internet hat manche gute Anleitung. Dennoch, ein gutes Fachbuch wird immer wieder zu Hand genommen und bietet mehr zusammenhängende Info wie vieles im Netz.</strong></p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einmachen</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/08/19/einmachen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2022 12:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sommer ist auch die Zeit der Früchte. Ich kenne es noch, dass Oma immer Zwetschgen, Birnen und manchmal auch Sauerkirschen einmachte und diese dann zu Mehlspeisen reichte. Hier handelt es sich um eine Methode, ohne Chemie mit Wasser, Hitze, Zucker oder Essig Früchte und Gemüse haltbar zu machen. Kurz gesagt, man benötigt Früchte, Gläser [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p> Der Sommer ist auch die Zeit der Früchte. Ich kenne es noch, dass Oma immer Zwetschgen, Birnen und manchmal auch Sauerkirschen einmachte und diese dann zu Mehlspeisen reichte. Hier handelt es sich um eine Methode, ohne Chemie mit Wasser, Hitze, Zucker oder Essig Früchte und Gemüse haltbar zu machen. Kurz gesagt, man benötigt Früchte, Gläser und eine Möglichkeit, das Einmachgut im Glas zu erhitzen. Vielfach werden hier sog. Einkocher oder Einkochautomaten verwendet. Ein Einkocher mag altmodisch erscheinen, doch mit Auslaufhahn kann, kann dieser die Nutzung des Gartens bereichern. Zum Erwärmen und Ausschenken von Glühwein für das Zusammentreffen auf der Terrasse oder zum Weißwürste erwärmen, für das Weißwurstfrühstück unter Bäumen. Weiteres Zubehör zum Dampfentsaften wird ebenfalls angeboten, was sich z.B. für Holunder oder Quitten eignet. Imker können mit einem zusätzlichen Wachstopf mit Abdeckring, im Wasserbad Wachs schmelzen. Multifunktional einsetzbare Geräte finde ich gut und manchmal ist altmodisch gerade wieder modern. Schauen Sie einfach mal in ein Kochbuch oder ins Internet, hier findet sich einiges, die Ernte auch über den Winter zu genießen.</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Walnuss schneiden</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/08/12/walnuss-schneiden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2022 08:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Walnussbäume brauchen normal keinen Schnitt oder nur korrigierende Maßnahmen, um eine schöne Krone zu entwickeln. Immer wieder wird die Frage gestellt, ob man große Walnussbäume kappen kann. Fachlich ist dies absolut nicht zu empfehlen. Die Walnuss schottet Wunden schlecht ab und es können Schäden am Stamm, den Ästen und folglich am Holzkörper entstehen. Außerdem treibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p> <strong>Walnussbäume brauchen normal keinen Schnitt oder nur korrigierende Maßnahmen, um eine schöne Krone zu entwickeln. Immer wieder wird die Frage gestellt, ob man große Walnussbäume kappen kann. Fachlich ist dies absolut nicht zu empfehlen. Die Walnuss schottet Wunden schlecht ab und es können Schäden am Stamm, den Ästen und folglich am Holzkörper entstehen. Außerdem treibt ein eingewachsener Baum sehr stark nach und das zunächst gut erscheinende Ergebnis verflüchtigt sich. Die neuen Triebe sind „schlechter im zurückgeschnitten Ast verankert“, die Schnittstellen faulen und wird der Baum nicht nachbehandelt, können später Äste ausbrechen. Ein guter Schnitttermin für den Walnussbaum ist im Spätsommer, von Mitte August bis Ende September. In diesem Zeitraum „bluten“ (Saftaustritt) die Bäume wenig und kleinere Wunden können sich wieder schließen. Wunden größer als 5 cm sollten vermieden werden, was bedeutet, einen Baum frühzeitig zu erziehen. Weitere Korrekturschnitte, einen Konkurrenztrieb zu entfernen oder Seitenast abzuleiten können von Mitte Dezember bis Mitte Januar durchgeführt werden. Hier wird das „Bluten“ ebenfalls reduziert. Ist es im Winter sehr kalt, kann man auch für die kleinen Maßnahmen in den März gehen, hier verheilt die Wunde dann wenigstens schneller. Ein gewisser Saftaustritt schadet dem Baum meist auch nicht. Übrigens – es gibt auch Sorten, die kleinere Baumkronen ausbilden: ‘Geisenheim Nr. 26‘, ‘Mars‘ oder ‘Jupiter‘. Es gibt sogar Zwergsorten, die Höhen um die 4-6 Meter erreichen sollen.</strong></p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwarzer Rindenbrand</title>
		<link>https://garten01.bn-paf.de/2022/08/05/schwarzer-rindenbrand</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[taubal01]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 11:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartentipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei einem Vortrag wurde mir vom Schwarzen Rindenbrand berichtet. Hierbei handelt es sich um eine neuerlich beim Kernobst auftretende Krankheit. Die Apfelbäume bekommen schwarze Stellen an der Rinde und sterben je nach Fortschritt meist ab. Es wird angenommen, dass durch Trockenheit geschwächte Bäume anfälliger sind. Die Infektion erfolgt über Verletzungen und wird anfangs nicht bemerkt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p> <strong>Bei einem Vortrag wurde mir vom Schwarzen Rindenbrand berichtet. Hierbei handelt es sich um eine neuerlich beim Kernobst auftretende Krankheit. Die Apfelbäume bekommen schwarze Stellen an der Rinde und sterben je nach Fortschritt meist ab. Es wird angenommen, dass durch Trockenheit geschwächte Bäume anfälliger sind. Die Infektion erfolgt über Verletzungen und wird anfangs nicht bemerkt, später bilden sich dann die schwarzen Flecken aus. Verwechslungen mit Feuerbrand, Obstbaumkrebs oder Schwärzepilze auf Honigtauausscheidungen von Blattläusen sind möglich. Bisher sind die Erkenntnisse nur dünn, welche Sorten und Unterlagen auf die Erkrankung besonderes reagieren, folglich können hierzu noch keine Angaben gemacht werden.  Die allgemeinen Empfehlungen beziehen sich auf vorbeugende Maßnahmen, die Pflege der Bäume sowie die Standortwahl. Eine aufplatzende Rinde oder ein Anfahrschaden kann eine Eintrittspforte sein. Die altbekannte Stammpflege durch Weißanstriche kann sich ebenfalls positiv auswirken. Befallene Äste können entfernt werden. Sind die Stämme v.a. bei Jungbäumen befallen und die Vitalität eingeschränkt, kommt dann eher eine Entfernung in Frage. Ein Ausschneiden der Wunden wird differenziert betrachtet und stellt ggf. dann wieder eine Eintrittspforte dar. Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, sollte in betroffenen Gärten ggf. auch eine Rodung des befallenen Baumes erwogen werden. Das entfernte Holz sollte zumindest abgedeckt gelagert werden, um eine Infektion der gesunden Bäume zu vermeiden.</strong></p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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